Die Kunst des Rechnens
Wie hat der Computer, ursprünglich zum Rechnen entwickelt, die Art und Weise verändert, wie wir gestalten, darstellen und interagieren?
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In diesem Jahr ehrt das Bolo Museum all jene, die sein Erbe bewahren: Freiwillige, Sammler, Enthusiasten und Vereine. Das 25-jährige Jubiläum des Vereins „Freunde des Bolo Museums“ wird mit Sammlerstücken, legendären Videospielen und einigen Überraschungen gefeiert. Denn Museen leben auch von ihren Gemeinschaften.
Wie hat der Computer, ursprünglich zum Rechnen entwickelt, die Art und Weise verändert, wie wir gestalten, darstellen und interagieren?
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Das Musée Bolo führt eine Untersuchung durch - Eine originelle, provokative und spielerische Ausstellung.
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Wie sahen Computer aus, bevor sie in eine Hosentasche passten? Was konnte man vor zwanzig, vierzig oder sechzig Jahren mit ihnen erschaffen, sich vorstellen oder ausprobieren? Und wie haben diese Erfindungen unseren Alltag verändert?
Das Musée Bolo ist ein besonderer Ort für eine Reise in die Vergangenheit unserer Gegenwart… und unserer Zukunft. Technikbegeisterte und Neugierige, Gross und Klein entdecken hier digitale Objekte und Technologien, die unseren Alltag prägen und unsere Gesellschaft verändern, aus einem anderen Blickwinkel.
Die Sammlung, eine der bedeutendsten Europas, umfasst Tausende von Computern, Konsolen und Peripheriegeräten. Eine repräsentative Auswahl zeichnet die Entwicklung der Informatik und der digitalen Kultur nach.
Jüngere Besucherinnen und Besucher entdecken Maschinen, die kaum noch den Computern ähneln, die sie heute kennen. Andere erkennen vielleicht den Computer ihrer Kindheit, ihre erste Maus oder eine längst vergessene Spielkonsole wieder.
In der originellen und spielerischen Ausstellung Disparition programmée gehen die Besucherinnen und Besucher der Entwicklung des Computers auf den Grund und folgen dabei fünf Spuren: Verkleinerung, Tarnung, Vergessen, Auflösung und Vermenschlichung.
Manche werden die legendären Waadtländer Smaky-Mikrocomputer wiedererkennen, die einst in Schulen eingesetzt wurden, ebenso wie ihr Maskottchen Blupi. Andere werden über den Cora 1 von 1963 und die beeindruckenden Cray-Supercomputer staunen, die zu ihrer Zeit echte Pioniere des wissenschaftlichen Rechnens und der numerischen Simulation waren. Und der geheimnisvolle schwarze NeXT-Würfel führt uns zu den Anfängen des World Wide Web: Auf einer Maschine dieses Typs lief am CERN der erste Webserver.
Mit ELIZA, einem in den 1960er-Jahren entwickelten Dialogprogramm, erinnert das Museum daran, dass die Fragen, die heute durch unseren Austausch mit künstlicher Intelligenz aufgeworfen werden, keineswegs neu sind.
Bei Führungen und Veranstaltungen werden einige Maschinen wieder eingeschaltet und dem Publikum zugänglich gemacht: eine Gelegenheit, wieder das vertraute Geräusch eines Diskettenlaufwerks zu hören, einen Smaky oder Macintosh zum Leben erwachen zu sehen und Objekte zu entdecken, die sonst in den Depots aufbewahrt werden.
Das Musée Bolo wird vollständig von Freiwilligen betrieben und lebt vom Engagement Technikbegeisterter, die dieses Kulturerbe restaurieren, dokumentieren und bewahren.
Ein Museum zum Entdecken, Erinnern und Staunen… und um die Technologien, die uns umgeben, mit anderen Augen zu betrachten.